Deutsches Sportpferd

 

der Partner für alle Disziplinen

AH Pikadeur v. Point/Nerv Z.: K. Müller, Ostrau Nationenpreissierger unter Juniorenreiter Alexander Hufenstuhl

Der Umzüchtungsprozess zu einem modernen Sportpferd begann in Sachsen vor über 40 Jahren in erster Linie durch den Einsatz von Englischen Vollblütern. In der weiteren Folge wurden dann Reitpferdehengste und Trakehner eingesetzt, so dass das sächsische Zuchtgebiet heute über eine konsolidierte Stutengrundlage verfügt, die sich insbesondere durch Eigenschaften wie Gesundheit, Fruchtbarkeit, Charakterstärke und Leistungsbereitschaft auszeichnet.

Das Zuchtprogramm für das "Deutsche Sportpferd", wie der Name für die Reitpferde seit 2002 lautet, wird in Zusammenarbeit mit den Verbänden Sachsen- Anhalt, Berlin- Brandenburg und Thüringen durchgeführt. Die dadurch entstandene Stutenbasis von ca. 6500 Stuten wird durch konsequenten Einsatz moderner, blutgeprägter Hengste aus den Hochzuchtgebieten stetig in Punkten wie Sportlichkeit, Bewegungsstärke und Elastizität verbessert. In Kombination mit den oben beschriebenen Merkmalen der Stutengrundlage entstehen äußerst begehrenswerte Produkte, die dies durch entsprechende Erfolge auch untermauern.
Die Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landgestüt Moritzburg und dem Sächsischen Hauptgestüt Graditz erweist sich als großer Nutzen in der Reitpferdezucht. Durch Kauf bzw. Anpachtung sowie Aufzucht von interessanten Hengsten kann das Zuchtprogramm, wenn notwendig, auch unabhängig von wirtschaftlichen Interessen unterstützt und in bestimmte Richtungen gelenkt werden.
In Punkten der Vermarktung wird ebenfalls mit den bereits genannten Verbänden zusammengearbeitet: das "Schaufenster der Besten" als Eliteverkaufsveranstaltung ließ die Preise für die äußerst qualitätsvollen Youngster in bisher ungeahnte Höhen steigen. Sicherlich ein weiterer Meilenstein des langen Weges auf den Gipfel der Pferdezucht.